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BULLEN SCHWACH BEI 0:2

Blutleerer Auftritt lässt Trainer Letsch grübeln

Philip Kirchtag

Salzburgs Trainer Thomas Letsch war mit seiner Mannschaft bei der 0:2-Heimniederlage zum Bundesliga-Frühjahrsstart gegen die Wiener Austria überhaupt nicht zufrieden. Nur zwei Schüsse der Bullen gingen auf den Kasten der Veilchen.


Zurück am harten Boden der Tatsachen sind die Bullen nach der 0:2-Heimniederlage gegen die Wiener Austria zum Bundesliga-Frühjahrsstart. So viel hatte sich der Vizemeister nach den zuletzt vielversprechenden Leistungen für das Duell mit den Veilchen, die davor 23 Mal (!) in Folge Salzburg nicht bezwingen konnten, vorgenommen. Zu sehen war davon aber wenig bis gar nichts

Der blutleere Auftritt seiner Mannschaft ließ auch Trainer Thomas Letsch grübeln. „Wenn so eine Leistung so leicht zu erklären wäre, wäre es schön. Aber der Kopf wird noch rattern“, erklärte der Deutsche (57) bei der anschließenden Pressekonferenz.

"Wenn so eine Leistung so leicht zu erklären wäre, wäre es schön. Aber der Kopf wird noch rattern."Salzburg-Trainer Thomas Letschfan.at quote icon

Direkt nach dem Spiel hielt er in der Kabine auch eine Ansprache, wurde dabei auch laut. „Er hat einfach ein paar Dinge angesprochen“, erzählte Karim Onisiwo, der klarstellte: „Wir sind alle sauer und enttäuscht. Wir haben nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen hatten.“

Bild: GEPA

„War von Anfang an zu spüren“
Letsch sah es genauso und ging dabei ins Detail: „In den vergangenen Spielen waren wir aktiv, scharf und haben den Gegner permanent bearbeitet. All das gelang uns dieses Mal nicht. Das war schon von Anfang an zu spüren.“ Neben der fehlenden Galligkeit gegen den Ball fiel den Bullen aber auch mit der Kugel fast nichts ein. Offensiv war man viel zu harmlos. Wenn man doch mal zu einer Chance kam, vergab man diese teilweise kläglich. Nur zwei der 15 Abschlüsse gingen auf den Kasten von Wien-Torhüter Samuel Sahin-Radlinger. Bezeichnend! „Zwingende Situationen konnten wir uns kaum erspielen“, seufzte Letsch, der zugab: „Die Austria hat verdient gewonnen.“ Kapitän Mads Bidstrup pflichtete ihm bei: „Sie haben ihren Plan super durchgezogen und mit ihrer Fünferkette stark verteidigt. Wir waren nicht auf unseren hundert Prozent und dann sind wir nicht gut genug.“

Nach den positiven Auftritten gegen Basel, bei Aston Villa und in Wolfsberg gab es für die Bullen den ersten Rückschlag im Jahr 2026. Kommende Woche beim GAK wollen die Salzburger schnell wieder zurück in die Spur finden. „Wir haben gesagt, dass wir auf einem guten Weg sind. Aber wenn wir so ein Spiel wie dieses abliefern, bedeutet das nichts. Wir müssen uns jetzt erholen, alles analysieren und dann auf die Siegerstraße zurückfinden“, so Bidstrup.


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